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  • Erzgruben Erlebniswelt

Bergbau-Hütte

Dunkel wird es, wenn Sie das Innere betreten – nachempfunden der Tiefe eines Bergwerks.

Mit Illustrationen aus dem Schwazer-Bergbuch – sozusagen die Bibel des Bergbaus im Mittelalter – wird die Bergbaugeschichte beschrieben. Das Werkzeug, das „Gezähe“ in der Bergmannssprache, ist mit Originalfunden aus den Gruben am Grünten dargestellt, ebenso das „Geleucht“ (die Beleuchtung).

Ein künstlicher Stollen vermittelt einen ersten Eindruck von der schweren und harten Arbeit der Bergleute für die Besucher, die vielleicht nicht auf den Rundgang mitgehen können.

Einen großen Eindruck hinterlassen auch die 3-D-Bilder in der Wand eingebauten „Guckern“. Es ist die “Säulenhalle” aus der Wassergrube zu sehen.

Was ist ein Markscheider oder ein Steiger? Das können Sie erraten oder nach dem Anheben der Klappen genauer nachlesen.

Ein postgelb angestrichener, dem Original nachgebauter Grubenhunt voll mit Gestein kann ein paar Meter in einer Grubenhunt-Spur geschoben werden. Gerade für Kinder ist das schwer und mühlselig und doch ein sehr gutes Beispiel für die früheren Arbeitsverhältnisse, da seinerzeit gerade die Kinder die vollgefüllten Karren aus den Grubenanlagen schieben mussten.

Was geschah eigentlich mit dem Eisenerz?
Wo und wie wurde es verhüttet?
Dies ist eine weitere Station mit Illustrationen und Modellen, aber auch Produkten aus der Eisengießerei – wie einer Ofenplatte aus dem Jahr 1711, Eisengussornamenten, Guglhupfkuchenform, Bügeleisen, bis hin zu Figuren, wie der madonnenähnlichen Hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute.

Ins Tageslicht zurückgekehrt, fühlt sich mancher schon wie ein „Knappe“!